[DIY] Anleitung für einen Mini-Minion [Creadienstag]

Ich komme in letzter Zeit mal wieder zu gar nichts (nicht mal einen Monatsrückblick habe ich geschafft – bzw. keinen, den ich euch auch zeigen möchte ;) ). Drei Wochenenden hintereinander eigentlich völlig ausgebucht, da bleibt selbst der wöchentliche Blogbeitrag irgendwie liegen. Dafür konnte ich die liebe Ilke von Inkunabel für einen kleinen Gastbeitrag im Rahmen des Creadienstags gewinnen.

Die Mädels von Inkunabel habe ich durch mein Studium in Leipzig kennengelernt und wir sind nicht nur alle total buch-, film- und brettspielbegeistert, sondern toben uns gerne auch kreativ aus. Deswegen hat von den Inkunabel-Mädels mittlerweile auch jeder seinen eigenen Minion, die auf den Blogfotos immer mal wieder zu sehen sind. Bevor ich mich an so etwas Großes heranwage, bevorzuge ich doch lieber mein kleines Omnom. Oder wie wäre es mit einem Mini-Minion, wie wir ihn hier sehen? Denn Ilke hat eine super Anleitung für eine kleine Minion-Kugel mit dabei. Also, packt eure Häkelnadeln aus und los geht’s!

Minionball selbst häkeln
© Ilke Seiler, 2015

Ihr braucht:
1x gelbe Wolle
1x blaue Wolle
1x weiße Wolle
1x schwarze Wolle
1 Häkelnadel, Stärke 3,00 mm
Füllwatte

Verwendete Technik: Magic Ring, Spiralhäkeln, feste Maschen

Körper

Ihr beginnt mit dem gelben Kopf des Minions, indem ihr einen Magic Ring bzw. Fadenring mit 7 Maschen häkelt und zusammenzieht. Nun müsst ihr in jeder Runde, die ihr häkelt, regelmäßig Maschen hinzunehmen. In der ersten Runde häkelt ihr in jede 2. Masche zwei statt einer feste Maschen ein, bis ihr auf 14 Maschen kommt. Ihr könnt nun schon eine Wölbung nach oben erkennen. Als nächstes häkelt ihr in jede 3. Masche zweimal ein, sodass ihr auf 21 Maschen kommt. Je nachden, wie groß ihr euren Minion haben wollt, könnt ihr die Maschenzahl auf diese Weise erweitern. Mein Ball hat einen Durchmesser von 49 Maschen. Wenn ihr bei der breitesten Stelle angekommen seid häkelt ihr noch 1-2 Reihe ohne Maschenzunahme herum. Jetzt werden auf die gleiche Weise regelmäßig Maschen abgenommen, wie sie zugenommen wurden, um die runde Kugelform zu erhalten. Nach etwa der 16. Reihe (2/3 des Balls) beginnt die ihr mit der Hose des Minions.
Je nach Wollstärke kann es sein, dass die Maschen durch die Maschenabnahme recht groß werden. Vor allem beim Abschluss des Balls ist es günstig, ein paar Reihen ohne Maschenabnahme zu häkeln und danach mit der Abnahme weiterzumachen.

Auge

Zunächst häkelt ihr erneut einen Magic Ring mit 7 Maschen für die Pupille. Danach kommt schon der Farbwechsel zu weiß. In jede Masche häkelt ihr je 2 feste Maschen; es entstehen wieder 14 Maschen. Erweitert in der nächsten Runde die Maschenanzahl auf 21, indem ihr in jede 2. Masche zweimal häkelt, und in der nächsten auf 28. Nun kommt der Farbwechsel zum Grau der Brille. Nach 1 bis 2 Reihen ist diese schon beendet.

Wenn ihr mögt könnt ihr das Auge gleich mit weiß beginnen, die Pupille extra häkeln und anschließend annähen.
Das Brillenband häkelt ihr mit 40 Maschen in 2 Reihen, die Maschenanzahl ist natürlich abhängig von der Größe des Minions und der Wollstärke.
Das Auge habe ich ab der 3. Masche der Balloberseite angenäht, das Band schräg drumgelegt und ebenfalls angenäht.

Mund und Haare

Den Mund setzt ihr – wer hätte das gedacht – zwischen Auge und Hose. Mein Minion hat ein sehr breites Lächeln, das über 15 Maschen geht.
Auch bei der Frisurengestaltung sind euch keine Grenzen gesetzt. Einfach ein paar schwarze Wollfäden an die Maschen am Kopf binden.

Fertigstellung

Ich empfehle euch nach ca. 2/3 des Balls die Einzelteile aufzunähen, somit können die losen Fäden besser versteckt werden. Das hatte ich bei meinem Ball nicht beachtet.
Kurz bevor ihr den Ball schließt stopft ihr noch Füllwatte in den Hohlkörper. Die Menge variiert je nachdem, wie fest oder weich euer Ball werden soll.
Als letztes gebt ihr eurem Minionball noch einen Namen. Ich habe meinen Balloo getauft.

Und nun: auf, auf zu Nadel und Wolle!

Vielen lieben Dank, Ilke, für die tolle Anleitung. Der kleine sieht doch echt klasse aus, oder? Total putzig. Ich glaube ich brauch gelbe Wolle und werde dann mal wieder meine Häkelnadel auspacken… :) Selbstverständlich war Ilke auch im neuen Minion-Film und hat darüber berichtet.
eure Vanessa

Auf Inkunabel bloggen die Mädels über Bücher, Filme und Brettspiele und noch mehr, was ihnen gefällt. Schaut doch mal vorbei :)

 

Schmuckschule #7 – Bettelarmbänder gestalten [Creadienstag]

Na, habt ihr eure ersten eigenen Ohrringe gebastelt? Dann wäre es doch jetzt bestimmt schön, wenn ihr farblich passende Armbänder und Ketten habt, oder? Deswegen zeige ich euch heute, wie ihr Bettelarmbänder machen könnt. Bettelarmbänder sind meiner Meinung nach ein dankbares Projekt. Ihr braucht zwar sehr viele Perlen und dementsprechend sehr viele Nietstifte, aber vom Grundprinzip sind sie sehr leicht herzustellen.Bettelarmband selber machen

Ihr braucht:
1 Stück Gliederkette (etwa einmal um euer Handgelenk herum + etwas länger)
1 Verschluss, z.B. Karabinerhaken
jede Menge Perlen (ich habe etwa 33 Perlen für mein Armband verwendet)
ggf. sonstige Anhänger (bei mir 4 Schlüssel und die Hand mit „handmade“-Schriftzug)
ggf. Verbindungsstücke (dann reicht eine kürzere Gliederkette)
Biegeringe für die Anhänger
Kneifzange und Rundzange

Bettelarmband selber machen

Ich habe mein Armband etwas kürzer gemacht und an beiden Enden ein Verbindungsstück eingearbeitet. Dadurch ist das Armband auf meiner Armunterseite flach und wenn ich meinen Arm z.B. auf dem Tisch ablege, drücke ich mir nicht die Perlen in den Arm. Das stört mich bei vielen Armbändern.

Zuerst kürzt ihr euch ein entsprechendes Stück Gliederkette, das ihr für euer Armband verwenden möchtet. Wenn ihr auch Verbindungsstücke verwendet, dann bringt diese an den beiden Enden der Gliederkette an. An einem der beiden Verbindungselemente wird nun ein kleiner Biegering angebracht, in den ein Karabinerhaken (oder ein ähnliche Verschluss) eingehakt wird. An das andere Verbindungselement kommt noch mal ein kurzes Stück Gliederkette oder ein paar ineinander gehängte Biegeringe.

Bettelarmband selber machen

Und dann könnt ihr euer Bettelarmband frei gestalten. Ich habe mir vorher kurz grob zurechtgelegt, welche und wie viele Perlen ich wo verwenden möchte (im Endeffekt habe ich aber einige Perlen gar nicht benötigt). Um die Perlen anzubringen, fädelt ihr jeweils die entsprechende Perlenanzahl auf die Nietstifte und kürzt diese. Dann biegt ihr die Enden der Nietstifte zu einer Öse und hängt diese in ein Element der Gliederkette ein. Ich bin bei meiner Gliederkette so verfahren, dass ich ein Element pro Kettenglied eingehängt habe, ihr könnt aber auch einzelne Kettenglieder auslassen oder mehrere Elemente pro Glied einhängen. Dementsprechend voller oder freier wird euer Bettelarmband.

Um einzelne Anhänger anzubringen (bei mir sind das vor allem die Schlüssel) biegt ihr einen Biegering leicht auf, hängt den Anhänger rein, hakt den Biegering in die Gliederkette und verschließt ihn anschließend.

Ich arbeite mich bei Bettelarmbändern meist von einem Ende zum anderen vor, ihr könnt aber auch in der Mitte anfangen oder einfach wild anbringen, ganz wie es euch am besten gefällt. Gerade wenn ihr euch nicht sicher seid, wie eng die Perlen aneinander liegen sollen, ist ein freies Vorgehen vielleicht sogar erst einmal sinnvoller. ;)

Ich mag die Farbkombination von Blau und Grün mit dem Bronzeton sehr und freue mich schon auf die nächsten Gelegenheiten, wenn ich dieses hübsche Armband tragen kann.
eure Vanessa

Und ab damit zum Creadienstag.

Anleitung Bettelarmband selber machen

[DIY] Aufbewahrungskörbchen häkeln

Ihr Lieben, ihr habt ja schon gesehen, dass ich dem Häkelfieber verfallen bin. Nach meinen ersten Handstulpen und meinem Omnom ist gestern Abend das dritte Projekt fertig geworden: ein Aufbewahrungskörbchen.

Aufbewahrungskorb häkeln

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[DIY] Omnom häkeln

Letzte Woche war es hier ja etwas ruhiger, was vor allem daran lag, dass ich den ganzen Tag an meinem Businessplan für das Modul Gründungsmanagement sitze, Informationen recherchiere und alle möglichen Rechnungen aufstelle. Für alle, die sich nicht mit Kosten-, Liquiditäts- und Erfolgsplanungen rumschlagen müssen, sondern stattdessen lieber die Häkelnadel schwingen wollen, habe ich heute ein tolles Projekt für euch, denn es ist Zeit für den Creadienstag.

selbstgehäkeltes Omnom „[DIY] Omnom häkeln“ weiterlesen

[DIY] Cabochon-Ohrringe selbst gestalten mit Motivpapier

Hallo meine Lieben. Vor fast genau einem Jahr, am 19.02.2014, habe ich euch meine ersten Cabochon-Ohrringe vorgestellt. Ich mag diese Art von Ohrringen sehr, da man frei sei Motiv auswählen kann und somit wunderbare, individuelle Ohrringe erhält.

Cabochonohrringe selbst gestalten „[DIY] Cabochon-Ohrringe selbst gestalten mit Motivpapier“ weiterlesen