Balkongärtnern Teil 6 – Pflanzenbewässerung auf dem Balkon

Gemüse am Balkon bedeutet jede Menge Gießarbeit. Gerade Tomaten und Gurken benötigen viel Wasser. Deshalb stand ich in meinem ersten Gemüse-Jahr fast jeden Abend auf dem Balkon und habe die Pflanzen fleißig gegossen. In den letzten Jahren habe ich dann aber andere Lösungen ausprobiert, um meine Balkonpflanzen mit Wasser zu versorgen. Hier gebe ich dir einen kleinen Überblick über die verschiedenen Bewässerungsmöglichkeiten deiner Balkonpflanzen.

Meine Lösung sollte 

  • mir die tägliche Gießarbeit einsparen,
  • den Pflanzen eine gleichmäßigere Wasserzufuhr ermöglichen,
  • ggf. auch mal zwei, drei Tage ohne mich klarkommen, z. B. wenn wir über das Wochenende verreist sind, und
  • für Nachbarn die Gießarbeit auf ein Minimum reduzieren, wenn wir im Sommer 2-3 Wochen nicht da sind.

Mittlerweile verwende ich meist eine Mischung aus den verschiedenen Bewässerungsarten, abhängig von den Pflanzen und ihrem Wachstumsstadium. 

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Balkongärtnern Teil 5 – Rankhilfe für Gurken selbst bauen

Meine Snackgurken wachsen fleißig vor sich hin. Sie sind ihren ersten Rankhilfen entwachsen und täglich entdecke ich neue Blüten oder fingernagellange Mini-Gürkchen. Es wird also Zeit für größere Rankhilfen.
Eigentlich wollte ich ja so schicke Fertig-Rankhilfen/Spaliere. Die, die ich mir vorab im Internet rausgesucht hatte, gab es aber leider nicht vor Ort. Und da wir eh noch jede Menge Draht zuhause haben (vom letzten Schulprojekt), habe ich mich kurzerhand für die Selfmade-Variante entschieden. 

Du brauchst:

  • je Gurke 2 einfache Bambusstäbe (meine sind 1,80 m lang)
  • (Blumen)Draht oder Kordel o. Ä.
  • Drahtschneider bzw. Schere für Kordel
  • deine Pflanztöpfe
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Balkongärtnern Teil 4 – Direktsaat im Freien

Wenn deine Tomaten und Gurken soweit gut gedeihen (bei mir zeigen zum Beispiel die Gurken die ersten 10 Blüten), magst du dich vielleicht auch an ein paar weiteren Gemüsesorten oder Kräutern für den Balkon ausprobieren. Viele davon benötigen keine Vorzucht im Gewächshaus bzw. drinnen, sondern können direkt in Beet und Balkonkästen/Töpfen ausgesät werden.

Ich habe in den letzten Jahren verschiedenes ausprobiert: Sehr gut funktionieren Radieschen und Minikarotten in einem länglichen Balkonkasten. Buschbohnen, Dill, Petersilie und Schnittlauch lassen sich im Blumentopf groß ziehen. Und auch Physalis lassen sich auf dem Balkon kultivieren. Von Letzterer würde ich jedoch als Anfänger die Finger lassen, ich bin mit meinen zwei Physalis-Pflanzen noch viel am rumprobieren, was ideal ist, und bin froh, dass ich sie tatsächlich über den Winter gekriegt habe. Die zwei Physalis habe ich nämlich von den Jungs letztes Jahr geschenkt bekommen. Erdbeeren habe ich noch nie geschafft, selbst zu ziehen, aber wenn man sich vorgezogene Pflanzen im Gartencenter oder im Baumarkt holt, funktionieren auch Erdbeeren gut auf dem Balkon.

Grundsätzlich lässt sich vieles auf dem Balkon anpflanzen, wenn es nicht zu groß und zu schwer wird, weil es z. B. ewig in die Höhe rankt oder sich langfristig zu einem Baum entwickelt. 😉Und damit es ein bisschen bunt ist, habe ich in den letzten Jahren in dem ein oder anderen Blumentopf auch Wild- oder Mittagsblumen ausgesät und wachsen lassen. 

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[Lettering #23] Taufspruch kalligrafieren – Buchempfehlung Spitzfederkalligrafie (unbezahlte Werbung*)

Ich habe ja ein kleines Problem mit meiner Kreativität. Ich liebe sie. Und ich liebe es, neue Sachen zu gestalten, zu nähen, zu malen, zu kalligrafieren, zu häkeln. Gleichzeitig brauche ich nicht das 30. T-Shirt für mich oder das 15. Kuscheltier für die Jungs (Stichwort Überfluss). Und die Dachgeschosswohnung bietet nicht genügend freie Wände für all meine Malereien. Deshalb bin ich immer wieder froh, wenn von außen Anfragen kommen, ob ich dieses nähen oder jenes kalligrafieren könnte. Denn dann kann ich kreativ sein, sitze aber nicht anschließend auf einem Riesenberg an selbstgemachten Dingen und mache anderen noch eine Freude damit. :)

Dieses Mal kam die Schwägerin auf mich zu. Sie ist demnächst Taufpatin und befüllt für das Patenkind ein Taufbuch. Und ich könnte doch so schön schreiben… ob ich denn da nicht den Taufspruch schreiben möchte..? Klar will ich. Vor allem, nachdem ich zu Ostern ein super Buch zur Spitzfederkalligrafie geschenkt bekommen habe und somit gleich mein erstes kleines Projekt damit umsetzen kann. 

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Balkongärtnern Teil 3 – Umzug von drinnen nach draußen

Sind deine Tomaten und Gurken in den letzten Wochen fleißig gewachsen? Haben sie noch genügend Platz in ihren Töpfen?

Meine Gurken brauchen langsam größere Rankhilfen und zeigen die ersten Blütenansätze und einige Tomaten sind so in die Höhe und Breite gewachsen, dass sie einen größeren Topf brauchen. Jetzt wird es also Zeit, dass sie nach draußen ziehen und ggf. vorher nochmal umgetopft werden.

Generell solltest du mit dem Rausstellen der Pflanzen nach draußen warten, bis im Mai die Eisheiligen vorbei sind. Letzte Woche (11.-15. Mai 2020) hatten wir ja die Eisheiligen und man hat richtig gemerkt, dass es nochmal ziemlich kalt wurde, teilweise einstellig, und auch der ein oder andere heftige Wind wehte. Wären die kleinen Pflanzen da schon draußen gewesen, wäre es ihnen vielleicht zu kalt geworden und sie wären erfroren oder Ähnliches. Deshalb dürfen Tomaten und Gurken erst nach den Eisheiligen nach draußen. 

Die letzten Jahre habe ich sie auch schon vor den Eisheiligen ab und an mal über den Tag für ein paar Stunden draußen in die Sonne gestellt, aber nachts immer noch rein geholt. Daran habe ich dieses Jahr irgendwie nicht gedacht, aber jetzt dürfen sie raus.

Falls die Töpfe, in die du deine Pflänzchen zuerst umgetopft hast, zu klein geworden sind für die Pflanzen, ist jetzt die Zeit, sie nochmal in ihre finalen Töpfe (oder falls du sie in den Garten setzt, direkt ins Beet) zu geben.

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