Schmuckschule #7 – Bettelarmbänder gestalten [Creadienstag]

Na, habt ihr eure ersten eigenen Ohrringe gebastelt? Dann wäre es doch jetzt bestimmt schön, wenn ihr farblich passende Armbänder und Ketten habt, oder? Deswegen zeige ich euch heute, wie ihr Bettelarmbänder machen könnt. Bettelarmbänder sind meiner Meinung nach ein dankbares Projekt. Ihr braucht zwar sehr viele Perlen und dementsprechend sehr viele Nietstifte, aber vom Grundprinzip sind sie sehr leicht herzustellen.Bettelarmband selber machen

Ihr braucht:
1 Stück Gliederkette (etwa einmal um euer Handgelenk herum + etwas länger)
1 Verschluss, z.B. Karabinerhaken
jede Menge Perlen (ich habe etwa 33 Perlen für mein Armband verwendet)
ggf. sonstige Anhänger (bei mir 4 Schlüssel und die Hand mit „handmade“-Schriftzug)
ggf. Verbindungsstücke (dann reicht eine kürzere Gliederkette)
Biegeringe für die Anhänger
Kneifzange und Rundzange

Bettelarmband selber machen

Ich habe mein Armband etwas kürzer gemacht und an beiden Enden ein Verbindungsstück eingearbeitet. Dadurch ist das Armband auf meiner Armunterseite flach und wenn ich meinen Arm z.B. auf dem Tisch ablege, drücke ich mir nicht die Perlen in den Arm. Das stört mich bei vielen Armbändern.

Zuerst kürzt ihr euch ein entsprechendes Stück Gliederkette, das ihr für euer Armband verwenden möchtet. Wenn ihr auch Verbindungsstücke verwendet, dann bringt diese an den beiden Enden der Gliederkette an. An einem der beiden Verbindungselemente wird nun ein kleiner Biegering angebracht, in den ein Karabinerhaken (oder ein ähnliche Verschluss) eingehakt wird. An das andere Verbindungselement kommt noch mal ein kurzes Stück Gliederkette oder ein paar ineinander gehängte Biegeringe.

Bettelarmband selber machen

Und dann könnt ihr euer Bettelarmband frei gestalten. Ich habe mir vorher kurz grob zurechtgelegt, welche und wie viele Perlen ich wo verwenden möchte (im Endeffekt habe ich aber einige Perlen gar nicht benötigt). Um die Perlen anzubringen, fädelt ihr jeweils die entsprechende Perlenanzahl auf die Nietstifte und kürzt diese. Dann biegt ihr die Enden der Nietstifte zu einer Öse und hängt diese in ein Element der Gliederkette ein. Ich bin bei meiner Gliederkette so verfahren, dass ich ein Element pro Kettenglied eingehängt habe, ihr könnt aber auch einzelne Kettenglieder auslassen oder mehrere Elemente pro Glied einhängen. Dementsprechend voller oder freier wird euer Bettelarmband.

Um einzelne Anhänger anzubringen (bei mir sind das vor allem die Schlüssel) biegt ihr einen Biegering leicht auf, hängt den Anhänger rein, hakt den Biegering in die Gliederkette und verschließt ihn anschließend.

Ich arbeite mich bei Bettelarmbändern meist von einem Ende zum anderen vor, ihr könnt aber auch in der Mitte anfangen oder einfach wild anbringen, ganz wie es euch am besten gefällt. Gerade wenn ihr euch nicht sicher seid, wie eng die Perlen aneinander liegen sollen, ist ein freies Vorgehen vielleicht sogar erst einmal sinnvoller. ;)

Ich mag die Farbkombination von Blau und Grün mit dem Bronzeton sehr und freue mich schon auf die nächsten Gelegenheiten, wenn ich dieses hübsche Armband tragen kann.
eure Vanessa

Und ab damit zum Creadienstag.

Anleitung Bettelarmband selber machen

Schmuckschule #6 – Von einfachen Perlenohrringen bis hin zu aufwendigeren Unikaten

Na, alle fleißig Ösen biegen geübt? ;) Dann kann es ja heute mit den ersten richtigen Ohrringen losgehen. Und während ich am Wochenende in Köln auf der Role Play Convention bin, könnt ihr mit diesen neuen Anleitungen gleich euren ersten Schmuck basteln. :)

Theoretisch ist alles möglich. Aus meiner Sicht kann es höchstens drei Grenzen beim Schmuckgestalten geben: der Preis, das Gewicht und die persönlichen Fähigkeiten, wie kleinteilig man basteln kann. Ich bin am Sonntag nämlich bei ein paar Ohrringen gnadenlos gescheitert. Nachdem ich drei Mal die Perlen vom Boden aufsammeln musste, habe ich das Projekt erstmal beiseitegelegt. Heute habe ich dann einen neuen Angriff gewagt… und gesiegt! Yes! Da ich selbst erst einmal gescheitert bin, zeige ich euch natürlich auch noch ein paar andere Ohrringe, mit denen ihr es definitiv leichter haben werdet. Außerdem empfehle ich euch mein Pinterest-Board DIY Schmuck für weitere Inspirationen.

Ohrringe selbst machen

Einfache Perlenohrringe

Für einfache Perlenohrringe reichen Ohrhaken, Nietstifte und die Perlen. Die Perlen werden auf den Nietstift gezogen, dieser wird entsprechend gekürzt, das Ende in eine Öse gebogen und in den Ohrhaken gehängt. Relativ einfache Ohrringe sind diese grünen Ohrringe von mir (siehe Bild oben), die aus zwei Perlen bestehen, die nacheinander aufgefädelt wurden. Alternativ kann man den flexiblen Schmuckdraht und ein paar Quetschperlen nehmen. Dafür nehmt ihr den Schmuckdraht beispielsweise doppelt so lang, wie der Ohrring werden soll und fädelt ihn durch die Öse des Ohrhakens. Wenn ihr wollt, könnt ihr den Schmuckdraht dort oben schon mal mit einer Quetschperle fixieren. Alternativ fädelt ihr eure Perlen auf, entweder auf beide Schmuckdrahtenden gemeinsam, oder einen Perlenstrang auf ein Ende und den anderen auf das andere Ende (dann sehen die Ohrringe beispielsweise so aus wie diese hier). Zum Schluss wieder eine Quetschperle aufziehen und zerquetschen und fertig sind eure ersten Ohrringe.

Die roten Ohrringe sind auch noch recht einfach gehalten, wirken durch die Metallelemente aber ganz anders als die einfachen Perlenohrringen, oder was meint ihr? Für diese Ohrringe habe ich Niet- und Kettelstifte mit kleinen Perlen bezogen und diese mithilfe einer Öse in das Verbindungsstück eingehängt. Das Verbindungsstück wird dann noch mit dem Ohrhaken verbunden und an das Ende des Kettelstifts eine weitere Perle oder ein Anhänger gehängt.

Ohrringe gestalten Anleitung

Komplexere Ohrringe

Etwas komplexer finde ich die blauen Ohrringe. Mit diesen habe ich wie gesagt an zwei Tagen herumgekämpft, bis ich sie so hatte, wie ich sie wollte. Für diese Perlen braucht ihr Schmuckdraht, Perlen, Quetschperlen, Biegeringe und Ohrhaken. Der Schmuckdraht ist aus einem Stück.

Zunächst habe ich den Biegering und eine Quetschperle auf den Schmuckdraht gezogen und den Schmuckdraht erneut durch die Quetschperle gezogen, so dass eine Schlaufe entsteht, in der der Biegering eingehängt ist. Dabei habe ich die zwei Enden des Schmuckdrahtes unterschiedlich lang gelassen. Die Quetschperle habe ich noch nicht fixiert! Dann kommen auf beide Drahtenden die Perlen, so wie ich sie haben möchte. Eine weitere Quetschperle wird auf beide Drahtenden aufgezogen, durch den Biegering geführt und erneut durch die Quetschperle gezogen (zweite Schlaufe). Jetzt erst habe ich beide Quetschperlen zerquetscht und damit fixiert. Dadurch konnte ich den Schmuckdraht nämlich noch ein bisschen zurechtlegen, so dass das die längere Perlenreihe außen liegt, die kürzere innen. Zum Schluss werden dann noch die Ohrhaken in die Biegeringe gehängt.

Ohrringe gestalten Anleitung

 Ohrringe mit Schmuckdraht

Besonders schön finde ich momentan Ohrringe mit festerem Schmuckdraht, der gebogen und mit Perlen ergänzt wird. Leider ist das durchaus schwieriger als gedacht, das halbwegs in eine schöne Form zu biegen. Bei mir sind deshalb bisher nur diese Tannenbaumohrringe herausgekommen, aber schaut euch doch mal diese tollen Ideen an, z.B. hier, hier und hier. Sind sie nicht wunderschön? Ich sollte definitiv mehr üben, Schmuckdraht zu biegen, denn ich liebe diese Art von Ohrringen.

Wie gestaltet ihr am liebsten eure Ohrringe? Schlaufen, einfache Stränge, einzelne Perlen, mit Schmuckdraht oder noch ganz anders? Zeigt mir doch eure Fotos :)
eure Vanessa

 

 

Schmuckschule #4 – Wo kaufe ich die Materialien und Werkzeuge?

Ich habe es in den ersten drei Beiträgen eigentlich schon öfters erwähnt, wo ihr Werkzeug und Materialien kaufen könnt. Trotzdem möchte ich hier in diesem Post die verschiedenen Möglichkeiten nochmal sammeln, damit ihr alles auf einen Blick habt, und speziell bei Dawanda ein paar Läden vorstellen, in denen ich schon eingekauft habe.

Der allgemeine Bastelladen vor Ort

Der Bastelladen vor Ort hat den Vorteil, dass er bereits sortiert ist und man gerade am Anfang nicht mit Unmengen an Material überhäuft wird. Andererseits bildet auch genau das den Nachteil: Ich habe bei weitem nicht die riesen Auswahl und kann mich dadurch nicht ganz so frei austoben, wie ich das vielleicht möchte. In Leipzig hatte ich leider auch schon den Fall, dass zwei Wochen lang Biegeringe nicht verfügbar waren, das ärgert dann schon. Außerdem sind die abgepackten Mengen in den Packungen (insbesondere bei Ohrhaken und Co.) kleiner als im Internet. Bastelläden, bei denen ich öfters vorbeischaue sind Idee, Listmann (sitzt in Mainz, Wiesbaden, Koblenz, Aachen) und Das creative Hobby (sitzt laut Webseite in Erfurt, Dresden, Leipzig, Berlin, Pirna, Bautzen). Schaut einfach mal, was es bei euch so gibt an Bastelläden und ob diese eine Schmuckabteilung haben.

Der spezielle Perlenladen vor Ort

Wer mehr Auswahl haben möchte, aber nicht im Internet einkaufen möchte, der schaut am besten in einem speziellen Perlenladen vorbei. In Leipzig gibt es in der Südvorstadt beispielsweise den Perlentaucher, den ich nun schon ein paar Mal erwähnt habe. In Mainz gibt es Perle un Knöpp. In Frankfurt a.M. gab es auch mal einen tollen, aber da habe ich durchs Internet erfahren, dass der leider mittlerweile geschlossen ist. Nachteil dieser Läden ist definitiv der Preis, da besonders speziellere Perlen einfach teurer sind. Dafür sind eure Schmuckstücke hier noch individueller. Auch Wolle Rödel hat teilweise (z.B. in Worms) kleine Perlenabteilungen, in denen ihr aus Einzelperlen eure eigenen Schmuckstücke zusammensuchen könnt.

Einkaufen im Internet

Amazon und Ebay

Wer lieber ins Internet möchte, findet bestimmt auch bei Amazon und Ebay seine Perlen. Ich habe beides jedoch bisher für Schmuck noch nicht verwendet.

Der Bastelladen im Internet

Manche Bastelläden, z.B. Idee und Wolle Rödel, haben auch ihre eigenen Onlineshops. Wer also nicht gerade einen Idee um die Ecke bei sich hat, kann dort also auch bequem von zuhause aus bestellen.

Dawanda

Mein liebster Bezugspunkt – neben den Bastel- und Perlenläden – ist aber dawanda. Dort gibt es einfach eine riesige Auswahl, weil es tausende von Shops gibt. Das kann gerade am Anfang angesichts der riesigen Menge etwas überfordernd sein. Ich habe euch deshalb ein paar Shops verlinkt, in denen ich bisher Perlen eingekauft habe:
Perlenshop, Zauberperlen, Schmuckecke, Beadsvision, EliKunterbunt, Stone-art.

Natürlich wird es neben genannten Webseiten (Ebay, Amazon, Bastelladen im Internet, Dawanda) auch noch mehr Perlenshops geben. Vielleicht entdeckt ihr irgendwo einen Laden, der genau das hat, was ihr wollt – abseits von Dawanda und Co. Hier hilft einfach nur Stöbern und Entdecken. :)

Im nächsten Teil geht es dann um Basics, vom Ösen biegen, Kettenlänge bestimmen bis hin zu Schmuckdrahtenden verarbeiten.

Wo kauft ihr am liebsten euer Material? Habt ihr einen Lieblingsbastelladen? Oder bevorzugt ihr die Bestellung aus dem Internet? Habt ihr einen Geheimtipp? ;)
eure Vanessa

Schmuckschule #3 – Welche Materialien benötige ich? Die Perlen

Wenn ihr das letzte Mal geglaubt habt, dass man nur bei den Basismaterialien den Überblick verlieren kann, dann muss ich euch leider enttäuschen. Wie wir heute sehen werden, hat man auch bei der Auswahl der Perlen die Qual der Wahl. Schaut einfach mal hier bei Dawanda unter Perlen & Steine, welche Materialvielfalt ihr dort angeboten bekommt: Edelsteine, Glasperlen, Glasschliffperlen, Holzperlen, Filz- und Häkelperlen, Lavaperlen, Gesteinsperlen, Kunststoffperlen, Perlmuttperlen, Metallperlen, Porzellanperlen, Wachsperlen, Zuchtperlen, Fimoperlen… Die Liste ist ewig erweiterbar. Doch damit noch nicht genug. Sollen die Perlen einfarbig oder mehrfarbig sein? Welche Form und welche Größe sollen sie haben? Möchte ich verschiedene Materialien kombinieren?

Glasschliffperlen, Glasperlen, MetallperlenBevor man sich wild mit allem zudeckt, sollte man sich zunächst einmal ein paar Gedanken machen. Zum Beispiel darüber, was man selbst für ein Schmucktyp ist. Ich persönlich arbeite gar nicht oder kaum mit Holz-, Filz- und Häkelperlen, Lava-, Gesteins-, Edelstein- und Zuchtperlen, weil das nicht meinem Typ entspricht. Stattdessen verwende ich vorrangig Glas- und Glasschliffperlen, Kunststoff-, Wachs- und Metallperlen, vereinzelt auch mal Perlmuttperlen. Dadurch, dass ihr wisst, was für ein Perlentyp ihr seid, könnt ihr die Auswahl gleich schon mal ein bisschen begrenzen und rennt nicht mehr ganz so planlos herum. ;)

Perlenarmband mit Silber-, Kunststoff-, Metall- und GlasperlenGewicht und Preise der Perlen

Worauf ihr vor allem achten solltet ist das Gewicht der Perlen. Glasperlen sind definitiv schwerer als Kunststoffperlen. Und meine Ohrläppchen werden mich vermutlich irgendwann hassen, wenn ich sie nur mit schweren Perlen belade. ;) Also solltet ihr schauen, dass ihr euch entweder für leichte Perlen oder eine Mischung aus leicht und schwer entscheidet. Möchte ihr doch die schweren Perlen, solltet ihr definitiv die Anzahl begrenzen. Außerdem kommt auch bei den Perlen wieder der Preis ins Spiel. Die Swarovski Kristallperlen sind zum Beispiel (etwas) teurer als ihre Kunststoffalternativen. Die Zuchtperle kostet mehr als die Wachsperlenalternative.

Ohrringe aus crackled Glasperlen, Armband aus KunststoffperlenPerlenkombinationen

Besonders schön finde ich persönlich, wenn man verschiedene Perlen kombiniert. Die Kombination kann über verschiedene Wege stattfinden: Farbe, Größe, Form, Material. Die Fotos, die ihr hier seht, sind teilweise schon etwas älter (entschuldigt bitte daher die Qualität – sie sind aus den Untiefen meines Laptopspeichers herausgekramt worden) und zeigen, wie ich manchmal Perlen miteinander kombiniere. Bei dem blau-türkisen Armband (siehe Bild oben) beispielsweise habe ich verschiedengroße Cateye-Würfel in verschiedenen Blau-, Türkis- und Grüntönen miteinander kombiniert. Bei den braunen und grünen Ohrringen habe ich nur Glasperlen in der Crackled-Optik verwendet, dafür in verschiedenen Formen und Größen. Bei dem lila Armband (siehe unten) seht ihr verschiedene Materialien verarbeitet: Kunststoffperlen in verschiedenen Größen, Farben und Formen, Wachsperlen und matte Metallic-Würfel. Und bei den grünen Ohrringen mit der Muschel sind Glas-, Kunststoff- und Metallperlen zum Einsatz gekommen.

Armband aus Kunststoff-, Metallic- und WachsperlenWie entscheide ich mich am Anfang für die richtigen Perlen?

Stellt euch eine Kette vor, die nur aus gleichgroßen, gleichfarbig hellgrünen glänzenden Perlen besteht. Das wirkt relativ langweilig, oder? (Falls jemand genau auf die Art von Ketten steht: entschuldigt bitte. Das langweilig ist meine persönliche Meinung ;) ). Viel schöner und spannender ist es doch, wenn man verschiedene Größen, Farben bzw. Farbabstufungen, matte und klare Perlen, und Materialien kombinieren kann. Und so werden die Schmuckstücke doch viel eher ein Unikat. Gerade also für Ketten und Armbänder wäre es am Anfang nett, wenn man schon ein paar verschiedene Perlen besitzt, die man kombinieren kann. Meine Empfehlung daher: Beschränkt euch erst einmal auf eine oder zwei Farben, am besten auf eure Lieblingsfarbe oder/und eine Farbe, die ihr sehr oft tragt (vermutlich ist das oft dieselbe Farbe ;)). Kauft dann verschiedene Größen, Farbabstufungen und Materialarten zusammen ein. Beim Einkauf könnt ihr dann die Perlen nämlich nebeneinander halten und sehen, ob diese zueinander passen oder nicht. Welches Material eure Perlen haben sollen, könnt ihr dabei ganz alleine für euch entscheiden. Ich finde dawanda bietet dabei eine gute Möglichkeit, erstmal einen „Überblick“ zu bekommen, was es theoretisch so alles gibt. Wen die Auswahl bei dawanda überfordert, geht lieber in den ortsansässigen Bastelladen, dort ist die Auswahl definitiv schon mal kleiner.

Oder ihr kauft gleich ein Perlenset. Diese gibt’s zum Beispiel bei Idee. Diese Sets bestehen aus verschiedenen Perlen und liefern im Idealfall gleich noch ein bisschen Schmuckdraht, Ohrhaken und Co. mit. Ideal also zum Ausprobieren. Ich selbst habe z.B. dieses grüne Set mit Renaissanceperlen. Es gibt aber auch Kombinationen mit Renaissance- und Glasschliffperlen und mehr. Kleine Plastikbeutel mit einem wilden Perlenmix bekommt ihr natürlich auch im Internet, wie zum Beispiel dieser grüne Mix oder diese bonbonfarbene Mischung bei dawanda. Perlensets vereinfachen es gerade Schmuckanfängern, bei der riesigen Auswahl an Perlen den Überblick zu behalten und eine Perlenkombination zu bekommen, die bestimmt gut aussieht. Außerdem eignen sie sich gut, um erst einmal auszuprobieren ohne gleich zu viel Material einzukaufen. Wer sich dagegen selbst zutraut, Perlen zu kombinieren, kann auf diese Perlensets auch verzichten.

Ohrringe aus Metall-, Glas- und KunststoffperlenEine weitere Alternative statt ganz viele Döschen mit Perlen zu kaufen sind Einzelperlen. Ich habe das z.B. bei Wolle Rödel und bei Idee schon gesehen. Teilweise gibt es auch spezielle Perlenläden, wie z.B. den Perlentaucher in Leipzig oder Perle un Knöpp (auf hochdeutsch: Perlen und Knöpfe ;) ) in Mainz. Dort liegen die Perlen sortiert in kleinen Kästchen und können einzeln herausgenommen werden. Im Perlentaucher in Leipzig und bei Wolle Rödel habe ich das selbst schon gemacht. Dort nimmt man sich einfach eine kleine Schüssel oder ein Perlenbrett mit und kombiniert direkt vor Ort die Perlen miteinander. Die passenden Ohrhaken, Niet- und Kettelstifte bekommt man auch einzeln dazu. Und bei Fragen kann einem das Personal direkt helfen. Im Perlentaucher kann man die Perlen auch dann im Laden schon zu Ketten und Ohrringen verarbeiten. Gerade für Anfänger also super geeignet, um nicht zu viel Material zu kaufen, das man vielleicht nie wieder verwendet. Dafür ist es im Vergleich zu den abgepackten Döschen etwas teurer.

Fazit

Ich bin in diesem Post eher weniger auf die Materialarten eingegangen. Ich hoffe, das stört euch nicht. (Wenn doch, bitte melden ;) ) Es gibt einfach zu viel, um auf alles eingehen zu können, wie man ja bei dawanda sehen kann. Wichtig ist für euch, dass ihr wisst, was für Materialien ihr verarbeiten wollt oder könnt (Stichwort Allergien bei Metallperlen) und was ihr normalerweise so tragt. Eine Idee ist es daher auch mal, einfach euren bisherigen (gekauften) Schmuckbestand genauer zu betrachten. Was sind dort eigentlich für Perlen verarbeitet? Habe ich lieber zierlichen Schmuck oder „schweren“? Das kann schon einigen Aufschluss geben für euren eigenen Schmuck. Oder ihr probiert das komplette Gegenteil, seid mutig und macht mal was mit Materialien, die ihr sonst nie tragt. Und konzentriert euch gerade am Anfang erst einmal auf wenige Farben, die zueinander passen und kauft die Perlen grundsätzlich zusammen ein, damit ihr sichergehen könnt, dass sie zueinander passen.

Welche Perlenarten verwendet ihr am liebsten? Gibt es ein Material, das ihr schon immer mal testen wolltet?
eure Vanessa

DIY: Tannenbaumohrringe mit Perlen

Erinnert ihr euch an meine Tannenbaumohrringe? Als ich diese angefertigt habe, kam mir die Idee, dass ich diese noch mit Perlen verzieren könnte. Das habe ich mittlerweile nachgeholt, so dass ich euch heute das zweite Paar Tannenbaumohrringe zeigen kann.

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