Schmuckschule #5 – Basiswissen: die richtige Kettenlänge, Ösen biegen und Schmuckdrahtenden verarbeiten

Haben wir alle Materialien zusammen? Dann kann es ja jetzt endlich losgehen mit dem Basteln. ;) Damit das Schmuckgestalten ein bisschen einfacher wird, möchte ich euch heute noch ein paar gesammelte Basistipps geben: Die richtige Kettenlänge bestimmen, Ösen biegen und Schmuckdrahtenden mit Quetschperlen verarbeiten.

Ösen biegen

Ösen biegen muss man beim Schmuckmachen dauernd. Vor allem, wenn man mit Niet- und Kettelstiften arbeitet, denn die wollen ja irgendwo eingehangen werden. ;) Dafür brauchen wir einen Niet- oder Kettelstift und eine Rundzange. Wer erst einmal üben möchte, kann auch festeren Schmuckdraht nehmen und diesen erst einmal biegen. Ich habe auf der Fotoanleitung, die ihr hier seht, einen Rest von einem Nietstift verwendet. (So können wir gleich aus Niet- und Kettelstiftresten neue Kettelstifte biegen, oder Biegeringe, wie ich sie euch hier schon einmal gezeigt habe.) Zuerst nehme ich den Nietstift zwischen meine Rundzange (im oberen Drittel), so dass ein kleines Stück des Nietstiftes oben wieder herausschaut. Dann halte ich den Nietstift mithilfe der Rundzange fest und biege mit meiner linken Hand den Nietstift einmal um eine Rundung herum. Wenn ich den Nietstift jetzt von der Zange herunternehme, sollte der Nietstift an einem Ende einem „U“ ähnlich sehen. Danach knicke ich leicht den Nietstift ab (auf der Höhe, wo auf der anderen Seite der Nietstift endet (siehe Foto). Zum Schluss biege ich die Öse zurecht und fertig ist mein Nietstift.

Anleitung Ösen biegen

Gerade am Anfang waren meine Ösen definitiv nicht so schön gleichmäßig rund, aber Übung macht bekanntlich den Meister – also nicht verzweifeln, wenn die erste Öse nicht so ausschaut wie meine.

Schmuckdrahtlänge für Ketten und Armbänder bestimmen

Ich mache es mir dort meist relativ einfach. Bei Armbändern nehme ich den Schmuckdraht und lege ihn mir locker einmal (oder zweimal, wenn ich z.B. zwei Stränge verwenden möchte) um das Handgelenk herum. Es sollte nicht zu eng am Arm liegen, da ja die Perlen auch noch ihren Platz brauchen. Außerdem braucht ihr noch Platz, um mithilfe der Quetschperlen das Armband zu schließen. Schneidet euch den Schmuckdraht also lieber etwas länger ab, als zu kurz. Bei Ketten verfahre ich genauso. Ich lege mir den Schmuckdraht um den Hals und schaue, wie lang ich die Kette haben möchte. Soll es seine sein, die bis auf Brusthöhe hängt? Oder soll sie locker auf Schlüsselbeinhöhe liegen?

Wenn ihr es doch mal zu kurz geschnitten habt, so dass es zu eng um den Hals liegt, könnt ihr euch ganz einfach mit einem Stück Gliederkette oder ein paar Biegeringen, die ihr ineinander hängt, behelfen. Das findet man ja auch bei vielen Ketten, die man so kauft. Der Vorteil hierbei ist, dass ihr die Kette etwas variabler macht.

Schmuckdrahtenden verarbeiten

Um Schmuckdrahtenden zu verarbeiten, verwende ich meist einfache Quetschperlen. Es gibt jedoch auch andere Methoden, die ich euch hier jedoch nicht zeige. Wer jedoch Interesse daran hat (oder dem die Quetschperlenfummelei zu kleinteilig ist), darf sich gerne melden, dann werde ich mich mal auf die Suche begeben und weitere Methoden vorstellen. Für diese Methode braucht ihr euren Schmuckdraht, eine Quetschperle für jedes Ende, ein Stück Gliederkette oder einen Biegering für das eine Ende und einen Karabinerhaken für das andere Ende (oder eine andere Verschlussart, die ihr euch ausgesucht habt). Zunächst fädelt ihr die Quetschperle auf den Schmuckdraht. Dann hängt ihr die Gliederkette, den Biegering oder den Karabinerhaken ebenfalls auf den Schmuckdraht. (Da man Gliederkette und Biegering auch aufbiegen kann, könnt ihr diesen Schritt auch weglassen, und erst zum Schluss die Gliederkette einhängen.) Nun biegt ihr das Ende des Schmuckdrahtes um und führt es erneut durch die Quetschperle, so dass eine Schlaufe entsteht (ich kriege das mithilfe der Rundzange ganz gut hin). Danach positioniert ihr die Quetschperle so, dass die Schlaufe nicht zu groß ist, und das kurze Ende des Schmuckdrahtes kurz hinter der Quetschperle endet. Mithilfe einer Flachzange (ich verwende den geriffelten Teil meiner Kneifzange) zerquetscht ihr jetzt die Quetschperle, wodurch der Schmuckdraht fixiert wird, und fertig ist euer Kettenende. Danach könnt ihr eure Perlen auf eure Kette aufziehen. Am anderen Ende verfahrt ihr genauso: Quetschperle aufziehen, Schlaufe biegen, Quetschperle zerquetschen. Hier ist es definitiv etwas „fummelig“ da die Quetschperle eng an die anderen Perlen anschließen sollte (es sei denn ihr wollt, dass die Perlen ein bisschen hin und her rutschen). Wenn das Drahtende zum Schluss zu lang sein sollte, könnt ihr es ganz einfach kurzknipsen.

Anleitung Kettenende mit Quetschperlen

Ich hoffe, die Bildanleitungen zusammen mit dem Text sind für euch verständlich. Falls nicht, fragt einfach gerne nach :) Habt ihr noch etwas, das ihr als Basiswissen bezeichnen würdet?
Und nun ran an die Zangen und los geht’s! ;)
eure Vanessa

 

Schmuckschule #4 – Wo kaufe ich die Materialien und Werkzeuge?

Ich habe es in den ersten drei Beiträgen eigentlich schon öfters erwähnt, wo ihr Werkzeug und Materialien kaufen könnt. Trotzdem möchte ich hier in diesem Post die verschiedenen Möglichkeiten nochmal sammeln, damit ihr alles auf einen Blick habt, und speziell bei Dawanda ein paar Läden vorstellen, in denen ich schon eingekauft habe.

Der allgemeine Bastelladen vor Ort

Der Bastelladen vor Ort hat den Vorteil, dass er bereits sortiert ist und man gerade am Anfang nicht mit Unmengen an Material überhäuft wird. Andererseits bildet auch genau das den Nachteil: Ich habe bei weitem nicht die riesen Auswahl und kann mich dadurch nicht ganz so frei austoben, wie ich das vielleicht möchte. In Leipzig hatte ich leider auch schon den Fall, dass zwei Wochen lang Biegeringe nicht verfügbar waren, das ärgert dann schon. Außerdem sind die abgepackten Mengen in den Packungen (insbesondere bei Ohrhaken und Co.) kleiner als im Internet. Bastelläden, bei denen ich öfters vorbeischaue sind Idee, Listmann (sitzt in Mainz, Wiesbaden, Koblenz, Aachen) und Das creative Hobby (sitzt laut Webseite in Erfurt, Dresden, Leipzig, Berlin, Pirna, Bautzen). Schaut einfach mal, was es bei euch so gibt an Bastelläden und ob diese eine Schmuckabteilung haben.

Der spezielle Perlenladen vor Ort

Wer mehr Auswahl haben möchte, aber nicht im Internet einkaufen möchte, der schaut am besten in einem speziellen Perlenladen vorbei. In Leipzig gibt es in der Südvorstadt beispielsweise den Perlentaucher, den ich nun schon ein paar Mal erwähnt habe. In Mainz gibt es Perle un Knöpp. In Frankfurt a.M. gab es auch mal einen tollen, aber da habe ich durchs Internet erfahren, dass der leider mittlerweile geschlossen ist. Nachteil dieser Läden ist definitiv der Preis, da besonders speziellere Perlen einfach teurer sind. Dafür sind eure Schmuckstücke hier noch individueller. Auch Wolle Rödel hat teilweise (z.B. in Worms) kleine Perlenabteilungen, in denen ihr aus Einzelperlen eure eigenen Schmuckstücke zusammensuchen könnt.

Einkaufen im Internet

Amazon und Ebay

Wer lieber ins Internet möchte, findet bestimmt auch bei Amazon und Ebay seine Perlen. Ich habe beides jedoch bisher für Schmuck noch nicht verwendet.

Der Bastelladen im Internet

Manche Bastelläden, z.B. Idee und Wolle Rödel, haben auch ihre eigenen Onlineshops. Wer also nicht gerade einen Idee um die Ecke bei sich hat, kann dort also auch bequem von zuhause aus bestellen.

Dawanda

Mein liebster Bezugspunkt – neben den Bastel- und Perlenläden – ist aber dawanda. Dort gibt es einfach eine riesige Auswahl, weil es tausende von Shops gibt. Das kann gerade am Anfang angesichts der riesigen Menge etwas überfordernd sein. Ich habe euch deshalb ein paar Shops verlinkt, in denen ich bisher Perlen eingekauft habe:
Perlenshop, Zauberperlen, Schmuckecke, Beadsvision, EliKunterbunt, Stone-art.

Natürlich wird es neben genannten Webseiten (Ebay, Amazon, Bastelladen im Internet, Dawanda) auch noch mehr Perlenshops geben. Vielleicht entdeckt ihr irgendwo einen Laden, der genau das hat, was ihr wollt – abseits von Dawanda und Co. Hier hilft einfach nur Stöbern und Entdecken. :)

Im nächsten Teil geht es dann um Basics, vom Ösen biegen, Kettenlänge bestimmen bis hin zu Schmuckdrahtenden verarbeiten.

Wo kauft ihr am liebsten euer Material? Habt ihr einen Lieblingsbastelladen? Oder bevorzugt ihr die Bestellung aus dem Internet? Habt ihr einen Geheimtipp? ;)
eure Vanessa

Schmuckschule #3 – Welche Materialien benötige ich? Die Perlen

Wenn ihr das letzte Mal geglaubt habt, dass man nur bei den Basismaterialien den Überblick verlieren kann, dann muss ich euch leider enttäuschen. Wie wir heute sehen werden, hat man auch bei der Auswahl der Perlen die Qual der Wahl. Schaut einfach mal hier bei Dawanda unter Perlen & Steine, welche Materialvielfalt ihr dort angeboten bekommt: Edelsteine, Glasperlen, Glasschliffperlen, Holzperlen, Filz- und Häkelperlen, Lavaperlen, Gesteinsperlen, Kunststoffperlen, Perlmuttperlen, Metallperlen, Porzellanperlen, Wachsperlen, Zuchtperlen, Fimoperlen… Die Liste ist ewig erweiterbar. Doch damit noch nicht genug. Sollen die Perlen einfarbig oder mehrfarbig sein? Welche Form und welche Größe sollen sie haben? Möchte ich verschiedene Materialien kombinieren?

Glasschliffperlen, Glasperlen, MetallperlenBevor man sich wild mit allem zudeckt, sollte man sich zunächst einmal ein paar Gedanken machen. Zum Beispiel darüber, was man selbst für ein Schmucktyp ist. Ich persönlich arbeite gar nicht oder kaum mit Holz-, Filz- und Häkelperlen, Lava-, Gesteins-, Edelstein- und Zuchtperlen, weil das nicht meinem Typ entspricht. Stattdessen verwende ich vorrangig Glas- und Glasschliffperlen, Kunststoff-, Wachs- und Metallperlen, vereinzelt auch mal Perlmuttperlen. Dadurch, dass ihr wisst, was für ein Perlentyp ihr seid, könnt ihr die Auswahl gleich schon mal ein bisschen begrenzen und rennt nicht mehr ganz so planlos herum. ;)

Perlenarmband mit Silber-, Kunststoff-, Metall- und GlasperlenGewicht und Preise der Perlen

Worauf ihr vor allem achten solltet ist das Gewicht der Perlen. Glasperlen sind definitiv schwerer als Kunststoffperlen. Und meine Ohrläppchen werden mich vermutlich irgendwann hassen, wenn ich sie nur mit schweren Perlen belade. ;) Also solltet ihr schauen, dass ihr euch entweder für leichte Perlen oder eine Mischung aus leicht und schwer entscheidet. Möchte ihr doch die schweren Perlen, solltet ihr definitiv die Anzahl begrenzen. Außerdem kommt auch bei den Perlen wieder der Preis ins Spiel. Die Swarovski Kristallperlen sind zum Beispiel (etwas) teurer als ihre Kunststoffalternativen. Die Zuchtperle kostet mehr als die Wachsperlenalternative.

Ohrringe aus crackled Glasperlen, Armband aus KunststoffperlenPerlenkombinationen

Besonders schön finde ich persönlich, wenn man verschiedene Perlen kombiniert. Die Kombination kann über verschiedene Wege stattfinden: Farbe, Größe, Form, Material. Die Fotos, die ihr hier seht, sind teilweise schon etwas älter (entschuldigt bitte daher die Qualität – sie sind aus den Untiefen meines Laptopspeichers herausgekramt worden) und zeigen, wie ich manchmal Perlen miteinander kombiniere. Bei dem blau-türkisen Armband (siehe Bild oben) beispielsweise habe ich verschiedengroße Cateye-Würfel in verschiedenen Blau-, Türkis- und Grüntönen miteinander kombiniert. Bei den braunen und grünen Ohrringen habe ich nur Glasperlen in der Crackled-Optik verwendet, dafür in verschiedenen Formen und Größen. Bei dem lila Armband (siehe unten) seht ihr verschiedene Materialien verarbeitet: Kunststoffperlen in verschiedenen Größen, Farben und Formen, Wachsperlen und matte Metallic-Würfel. Und bei den grünen Ohrringen mit der Muschel sind Glas-, Kunststoff- und Metallperlen zum Einsatz gekommen.

Armband aus Kunststoff-, Metallic- und WachsperlenWie entscheide ich mich am Anfang für die richtigen Perlen?

Stellt euch eine Kette vor, die nur aus gleichgroßen, gleichfarbig hellgrünen glänzenden Perlen besteht. Das wirkt relativ langweilig, oder? (Falls jemand genau auf die Art von Ketten steht: entschuldigt bitte. Das langweilig ist meine persönliche Meinung ;) ). Viel schöner und spannender ist es doch, wenn man verschiedene Größen, Farben bzw. Farbabstufungen, matte und klare Perlen, und Materialien kombinieren kann. Und so werden die Schmuckstücke doch viel eher ein Unikat. Gerade also für Ketten und Armbänder wäre es am Anfang nett, wenn man schon ein paar verschiedene Perlen besitzt, die man kombinieren kann. Meine Empfehlung daher: Beschränkt euch erst einmal auf eine oder zwei Farben, am besten auf eure Lieblingsfarbe oder/und eine Farbe, die ihr sehr oft tragt (vermutlich ist das oft dieselbe Farbe ;)). Kauft dann verschiedene Größen, Farbabstufungen und Materialarten zusammen ein. Beim Einkauf könnt ihr dann die Perlen nämlich nebeneinander halten und sehen, ob diese zueinander passen oder nicht. Welches Material eure Perlen haben sollen, könnt ihr dabei ganz alleine für euch entscheiden. Ich finde dawanda bietet dabei eine gute Möglichkeit, erstmal einen „Überblick“ zu bekommen, was es theoretisch so alles gibt. Wen die Auswahl bei dawanda überfordert, geht lieber in den ortsansässigen Bastelladen, dort ist die Auswahl definitiv schon mal kleiner.

Oder ihr kauft gleich ein Perlenset. Diese gibt’s zum Beispiel bei Idee. Diese Sets bestehen aus verschiedenen Perlen und liefern im Idealfall gleich noch ein bisschen Schmuckdraht, Ohrhaken und Co. mit. Ideal also zum Ausprobieren. Ich selbst habe z.B. dieses grüne Set mit Renaissanceperlen. Es gibt aber auch Kombinationen mit Renaissance- und Glasschliffperlen und mehr. Kleine Plastikbeutel mit einem wilden Perlenmix bekommt ihr natürlich auch im Internet, wie zum Beispiel dieser grüne Mix oder diese bonbonfarbene Mischung bei dawanda. Perlensets vereinfachen es gerade Schmuckanfängern, bei der riesigen Auswahl an Perlen den Überblick zu behalten und eine Perlenkombination zu bekommen, die bestimmt gut aussieht. Außerdem eignen sie sich gut, um erst einmal auszuprobieren ohne gleich zu viel Material einzukaufen. Wer sich dagegen selbst zutraut, Perlen zu kombinieren, kann auf diese Perlensets auch verzichten.

Ohrringe aus Metall-, Glas- und KunststoffperlenEine weitere Alternative statt ganz viele Döschen mit Perlen zu kaufen sind Einzelperlen. Ich habe das z.B. bei Wolle Rödel und bei Idee schon gesehen. Teilweise gibt es auch spezielle Perlenläden, wie z.B. den Perlentaucher in Leipzig oder Perle un Knöpp (auf hochdeutsch: Perlen und Knöpfe ;) ) in Mainz. Dort liegen die Perlen sortiert in kleinen Kästchen und können einzeln herausgenommen werden. Im Perlentaucher in Leipzig und bei Wolle Rödel habe ich das selbst schon gemacht. Dort nimmt man sich einfach eine kleine Schüssel oder ein Perlenbrett mit und kombiniert direkt vor Ort die Perlen miteinander. Die passenden Ohrhaken, Niet- und Kettelstifte bekommt man auch einzeln dazu. Und bei Fragen kann einem das Personal direkt helfen. Im Perlentaucher kann man die Perlen auch dann im Laden schon zu Ketten und Ohrringen verarbeiten. Gerade für Anfänger also super geeignet, um nicht zu viel Material zu kaufen, das man vielleicht nie wieder verwendet. Dafür ist es im Vergleich zu den abgepackten Döschen etwas teurer.

Fazit

Ich bin in diesem Post eher weniger auf die Materialarten eingegangen. Ich hoffe, das stört euch nicht. (Wenn doch, bitte melden ;) ) Es gibt einfach zu viel, um auf alles eingehen zu können, wie man ja bei dawanda sehen kann. Wichtig ist für euch, dass ihr wisst, was für Materialien ihr verarbeiten wollt oder könnt (Stichwort Allergien bei Metallperlen) und was ihr normalerweise so tragt. Eine Idee ist es daher auch mal, einfach euren bisherigen (gekauften) Schmuckbestand genauer zu betrachten. Was sind dort eigentlich für Perlen verarbeitet? Habe ich lieber zierlichen Schmuck oder „schweren“? Das kann schon einigen Aufschluss geben für euren eigenen Schmuck. Oder ihr probiert das komplette Gegenteil, seid mutig und macht mal was mit Materialien, die ihr sonst nie tragt. Und konzentriert euch gerade am Anfang erst einmal auf wenige Farben, die zueinander passen und kauft die Perlen grundsätzlich zusammen ein, damit ihr sichergehen könnt, dass sie zueinander passen.

Welche Perlenarten verwendet ihr am liebsten? Gibt es ein Material, das ihr schon immer mal testen wolltet?
eure Vanessa

[Blog] Von misslungenen Törtchen, Blogplanung und mehr

Ihr Lieben, ihr seht es selbst: Hier ist es gerade ein bisschen ruhig. Gründe dafür gibt es mehrere: Ich sitze stundenlang an meiner letzten Hausarbeit, verzettel mich dabei selbst und schreibe Zeugs auf, das ich für die Fragestellung eigentlich gar nicht brauche. Zumindest kam mir heute dieser Gedanke. Jetzt reicht es mir. Nachdem mir der Gedanke kam wurde das Word-Dokument gleich mal geschlossen. Aufgemacht wird es frühestens am Freitag wieder. Denn morgen brauch ich einfach mal ein bisschen Abwechslung. Für mich geht es mit der lieben Georgia von Inkunabel auf die Leipziger Buchmesse. Einfach mal ein bisschen stöbern, die Buchmesse genießen und Co. Danach habe ich hoffentlich wieder einen klaren Kopf und kann die Hausarbeit nochmal etwas umstrukturieren. Dass diese allerletzte Hausarbeit sich aber auch mit Händen und Füßen wehren muss, geschrieben zu werden…

Da ich den ganzen Tag am PC und der Hausarbeit sitze, habe ich abends kaum noch Lust auch noch Beiträge für den Blog zu schreiben. Stattdessen sitze ich momentan lieber auf der Couch, lese Bücher oder gucke TV. Außerdem sitze ich momentan mit leeren Händen da, was neue Beiträge angeht. Ich könnte zwar noch den russischen Zupfkuchen, den ich im Februar ausprobiert habe, verbloggen. Aber da gibt es meiner Meinung nach noch keine tollen Fotos. Die Minitartelettes von letzter Woche (ihr habt es vielleicht auf Facebook oder Instagram gesehen) sehen zwar lecker aus, aber vom Geschmack sind sie nur na ja. Bevor die also auf den Blog kommen, müssen sie definitiv verbessert werden. DIY-mäßig steht gerade auch nichts in der Pipeline.

Dabei gibt es doch einiges, von dem ich euch berichten möchte. Zum Beispiel hat averagepony eine tolle Blogreihe gestartet, bei der ich theoretisch mit am Start bin (mir fehlt nur noch der Einleitungsbeitrag und dann die Beiträge für die Monate. Wobei wir ja zum Glück nicht in jedem Monat mitmachen müssen). Wer wissen möchte, worum es geht, kann sich ja schon mal bei averagepony und den anderen Bloggern, die mitmachen, einlesen. Von mir folgt da also definitiv noch etwas!

Außerdem trage ich seit einigen Wochen eine Idee für eine Postreihe mit mir herum. Und jetzt möchte ich euch fragen, was ihr davon haltet. Als Idee kam mir – ähnlich zu Jasmins Häkelschule – eine Postreihe zum Thema „Schmuckgestalten“. Ihr habt ja schon die eine oder andere Anleitung für Schmuck auf meinem Blog gefunden und das würde ich gerne verstärken. Es soll um Modeschmuck gehen, was ihr mit Perlen, Schmuckdraht, Cabochons und Co. alles anfangen könnt, welche Werkzeuge ihr braucht, was für Möglichkeiten es gibt, wo ihr die Materialien kaufen könnt, etc. Die Idee trage ich schon länger in mir rum und jetzt hatte ich auch die ein oder andere E-Mail-Anfrage von euch, wo ich denn z.B. meine Cabochons kaufe. Diese haben mich eigentlich in der Idee bestärkt. Und vielleicht probiere ich sogar neue Techniken aus, die ich selbst noch nicht kenne, um euch davon zu berichten. Was haltet ihr davon? Hättet ihr an so was Interesse? Und wenn ja, worauf hättet ihr gerne einen Schwerpunkt? Ich freue mich über eure ehrliche Meinung dazu.

Ansonsten geht es hier bestimmt bald weiter, ich muss nur noch erst die letzte Hausarbeit besiegen ;) Euch wünsche ich einen wundervollen Mittwochabend, ich freue mich auf eure Meinungen zur Postreihe!
eure Vanessa

[DIY] Cabochon-Ohrringe selbst gestalten mit Motivpapier

Hallo meine Lieben. Vor fast genau einem Jahr, am 19.02.2014, habe ich euch meine ersten Cabochon-Ohrringe vorgestellt. Ich mag diese Art von Ohrringen sehr, da man frei sei Motiv auswählen kann und somit wunderbare, individuelle Ohrringe erhält.

Cabochonohrringe selbst gestalten „[DIY] Cabochon-Ohrringe selbst gestalten mit Motivpapier“ weiterlesen