Balkongärtnern Teil 1 – Aussaat im Minigewächshaus

Mittlerweile im vierten Jahr pflanze ich auf unseren Balkonen ein bisschen Gemüse an. Schon immer wollte ich für dich eine Blogreihe dazu starten. Jetzt – auch im Rahmen meiner kleinen #Umweltchallenge2020 – passt es endlich. 

In den letzten Jahren habe ich schon verschiedenes ausprobiert: Tomaten, Snackgurken, Buschbohnen, Erdbeeren, Radieschen, Mini-Karotten, Petersilie, Dill und Schnittlauch. Bei den Erdbeeren habe ich mit Saatgut bisher immer versagt, da habe ich dann doch meist kleine Pflänzchen gekauft. Alles andere hat recht gut funktioniert.

Für den Balkon ist es wichtig, dass du Sorten hast, die für den Balkon geeignet sind, weil sie nicht zu groß werden und sich problemlos in Töpfen halten lassen. Bei Tomaten verwende ich z. B. Buschtomaten und auch die gelbe birnenförmige Sorte eignet sich ganz gut. Minikarotten und Radieschen lassen sich super in Balkonkästen ziehen und auch die Buschbohnen haben letztes Jahr ganz gut geklappt.

Wir haben zwei Balkone: einen auf der Süd- und einen auf der Ostseite. Bisher haben die Tomaten und Gurken sich auf dem Südbalkon pudelwohl gefühlt, aber auch auf dem Ostbalkon letztes Jahr haben sie uns eine schöne Ernte eingebracht, als sie renovierungsbedingt dort wachsen mussten. 

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[DIY] Babybody nähen (unbezahlte Werbung*)

Ich liebe meine Nähkursabende. Dabei suche ich immer wieder nach Ideen, was ich alles nähen könnte, da ich zum einen Neues ausprobieren will, zum anderen selbst noch so viel Kleidung im Schrank liegen habe, dass ich aktuell für mich nicht wöchentlich ein neues Kleidungsstück nähen möchte(bewusster Konsum und so ;) ). Zum Glück gibt es aktuell genug Anfragen in der Familie, so dass ich auch tatsächlich stets etwas Neues ausprobieren darf.

Für das Patenkind des Herzensmenschen ist so das süße Paw-Patrol-T-Shirt entstanden, das ich dir im letzten Nähbeitrag schon gezeigt habe. Für die kleine Schwester vom Patenkind ist außerdem ein superknuffiger Body entstanden, der mich – ich gebe es zu – in der einen Nähkursstunde leicht zum Fluchen gebracht hat.

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[#Umweltchallenge2020] Unverpackt einkaufen

Wenn man sich mit dem Thema Müll und Umwelt auseinandersetzt, kann man seine Augen nicht vor dem ganzen Verpackungswahnsinn verschließen, den man beim wöchentlichen Einkauf mitbekommt. Vor allem wenn man es innerhalb von 4 Wochen schafft, drei Plastikmüllsäcke zu füllen. (Du siehst, mich verfolgen diese drei Säcke :D)

Letzten Sommer habe ich die ersten Ansätze gestartet, Müll beim Einkaufen einzusparen. Ich bin auf Glasmehrwegflaschen bei Säften, Milch und Joghurt umgestiegen, die einen Großteil unseres Verpackungsmülls ausmachen. Ich habe Obstnetze gekauft bzw. gehäkelt und versuche, keine in Plastik verpackten Äpfel, Tomaten, Paprika und Co. in den Einkaufswagen zu legen. Ich habe Beutelreis in unserem Haushalt abgeschafft und kaufe Nudeln aktuell nur noch in Papierverpackungen. Trotzdem landen immer noch viele Verpackungen in den Mülltüten. Es ist gar nicht so leicht, auf verpackungsarme Varianten umzusteigen. Was ich bisher so ausprobiert habe:

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[DIY] Kleidung selbst nähen – ein Nähkursbericht

Seitdem ich meine Nähmaschine habe, spielte ich mit dem Gedanken, auch Kleidung selbst zu nähen. Bisher haben sich meine Projekte ja eher auf Kleinkram mit einfachen Geradstichen (Utensilos, Deko, Wäschebeutel…) beschränkt. Aber womit anfangen? Und welche Stoffe brauche ich dafür? Und was ist, wenn ich die Anleitung nicht verstehe? Was kann meine Nähmaschine überhaupt alles? 2018 habe ich mir einen VHS-Nähkurs zu Weihnachten gewünscht. Und bin so angefixt davon, dass ich 2019 bereits zwei Kurse besucht und der dritte gerade läuft. 

Ja, man kann sich vieles selbst beibringen und anlesen. Aber es macht doch einen Unterschied, wenn du von einem Experten persönlich lernst und diesen bei jeder Kleinigkeit fragen kannst. Am Anfang war ich etwas skeptisch, muss ich zugeben. Unsere Nähkursleiterin schrieb uns eine Woche vor Kursbeginn im Mai an: „Bitte bringt eure eigenen Nähprojekte mit, da ich euch keine vorgebe.“
Bitte was? Ein absoluter Nähanfänger hat doch noch keine Ahnung, was für ein Projekt für den Anfang geeignet ist, und soll sich jetzt selbst was raussuchen? Mh…

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[#Umweltchallenge2020] Jede Menge Müll

Während ich zum Thema Müll recherchiere, stelle ich immer wieder fest, dass es gar nicht so einfach ist, herauszufinden, wie viel Müll wir wirklich produzieren und was mit unserem Müll passiert. Hier greift der Satz „Glaube keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast“ wunderbar. 

Doch erstmal zu meinem kleinen Haushalt. Im letzten Jahr habe ich ja mit Erschrecken festgestellt, dass wir es zu viert teilweise schaffen, in vier Wochen drei Plastikmüllsäcke vollzustopfen, vor allem mit Milch-, Safttüten und Joghurtbechern, aber auch mit allem anderen: Konservendosen, Reisbeutel, die Verpackungen von Klopapier, Taschentüchern und Küchenrolle, Frischhaltefolie, Plastikverpackungen von Obst und Gemüse, Tütensuppen, einzeln verpackte Backcamemberts und Tiefkühlpizzen,  Chipstüten, Shampooflaschen, und so weiter. Da die Müllsäcke bis zur nächsten Abholung immer in der Küche stehen, nehmen drei davon natürlich auch viel Platz weg. Vor allem, wenn auch noch der Wäscheständer aufgebaut ist. Ohne mich mit anderen verglichen zu haben, habe ich für mich festgestellt: Das ist mir zu viel. Das möchte ich deutlich reduzieren. 

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