Schmuckschule #1 – Welches Werkzeug benötige ich um Schmuck zu gestalten?

Tadaaa, sie ist tatsächlich Wirklichkeit geworden. Oder zumindest der Anfang ist gemacht: meine neue Postreihe zum Thema Schmuck machen. In den kommenden Wochen werdet ihr hier viele Beiträge zum Thema Schmuck machen finden, vom benötigten Werkzeug und Material bis hin zu Techniken und Anleitungen, ggf. Exkurse und vielleicht auch den ein oder anderen Gastbeitrag. Damit ihr das ganze auch alles zusammengepackt findet, gibt es rechts in der Sidebar einen direkten Link zu der Kategorie Schmuckschule.

Vorneweg gesagt wird es hier um Modeschmuck gehen, ich arbeite vorrangig mit Perlen, Schmuckdraht und Co. Gold- oder Silberschmieden werde ich euch hier leider nicht zeigen können, auch wenn mich das vielleicht auch mal reizen würde. Immerhin habe ich während meines Abis zwischenzeitlich überlegt, eine Ausbildung zur Goldschmiedin zu machen. Nachdem ich aber gesehen habe, was man da so verdient in der Ausbildung, habe ich den Gedanken beiseitegelegt. Das Schmuckgestalten habe ich angefangen, kurz nachdem ich selbst meine allerersten Ohrlöcher hatte – die hatte ich nämlich erst so mit 15 kurz vor meinem ersten Tanzschulball :)

So, genug Vorgeplänkel, lasst uns anfangen ;) Bevor wir irgendwas gestalten können, brauchen wir natürlich erst einmal das passende Werkzeug. Und das ist beim Schmuckmachen gar nicht so viel. Ich selbst arbeite bis heute nur mit zwei Zangenarten und Schmuckkleber, mehr habe ich bis heute nicht gebraucht.

Schmuckzange, Rundzange, Kneifzange

Die Zangenarten

Es gibt verschiedene Arten von Zangen, die man für unterschiedliche Sachen benötigt. Ich verwende zwei Zangen: eine Kneif/Knipserzange (oben auf dem Bild rechts) und eine Rundzange (oben auf dem Bild links). Mit der Knipserzange kann ich mit dem hinteren Teil Schmuckdraht und Niet- und Kettelstifte kürzen. Den vorderen geriffelten Teil verwende ich meist dazu, Quetschperlen zusammen zu quetschen. Auf dem Bild unten sieht man noch mal gut den hinteren Teil zum Abknipsen sowie den vorderen geriffelten Teil der Kneifzange. Die Rundzange wird für das Biegen verwendet: Schmuckdraht in Form biegen, Ösen aufbiegen, Ösen zubiegen und so weiter. Bei diesen Ohrringen z.B. habe ich mit Hilfe der Rundzange den Schmuckdraht zurechtgebogen. Bei diesen Blumenohrringen habe ich dagegen Ösen gebogen.

Daneben gibt es Kombizangen, die Knipser und Rundzange vereinen. Die Kombizange hat den Vorteil, dass man nur eine Zange braucht und sich nicht zwei zulegen muss. Ich habe jedoch festgestellt, dass ich manchmal zwei Zangen parallel brauche, um z.B. eine Öse aufzubiegen oder für andere feinere Arbeiten. Da ist es einfach praktischer zwei Zangen zur Hand zu haben. Wenn ihr also mit dem Schmuckmachen anfangen wollt, empfehle ich euch diese zwei Zangen, die ich auch verwende.

Schmuckzange, Rundzange, Kneifzange

Außerdem gibt es weitere Zangen wie Flachzangen, runde Flachzangen, Seitenschneider und mehr. Diese habe ich jedoch ehrlich gesagt noch nicht benutzt, weil ich sie bisher einfach nicht gebraucht habe. Zangen gibt es im gut sortierten Bastelladen oder auch im Internet (amazon, dawanda, ebay, etc.) ab etwa 4 bis 5 €. Teilweise bekommt ihr sogar ganze Dreiersets an Zangen (meist mit Flachzange, Rundzange und Seitenschneider) ab 7 €.

Der Schmuckkleber

Ein weiteres Utensil, das ich vorrangig für meine Cabochon-Ohrringe benötige, ist der Schmuckkleber. Auch diesen sollte es im gut sortierten Bastelladen (in der Schmuckecke) und im Internet geben. Schmuckkleber kostet etwa 4 €. Die Anwendung des Schmuckklebers ist recht einfach: Auf die sauberen Flächen wird der Kleber aufgetragen, kurz abgelüftet und dann werden die Teile zusammengeklebt. Es wird empfohlen, den Schmuckkleber über Nacht trocknen zu lassen. Bei meinen Cabochon-Ohrringen habe ich jedoch schon oft festgestellt, dass ich keine ganze Nacht warten muss, um sie weiterzuverarbeiten. Meist warte ich nur kurz, bevor ich die Cabochons weiterverarbeite.

Schmuckzange, Rundzange, Kneifzange, Schmuckkleber

Weitere Materialien

Darüber hinaus gibt es noch weiteres Werkzeug und Hilfsmaterialien, wie z.B. Perlenbretter um sich das Gestalten von Ketten einfacher zu machen. In diese kann man die Perlen bereits vorher zusammenstellen, um zu sehen, wie die fertige Kette aussieht. Außerdem verhindern sie das Wegrollen der Perlen. Bei Idee gibt’s z.B. eins für 7,99 €. Ich finde jedoch, dass diese unnötig sind, man kann die Länge, die man benötigt, gut selbst abschätzen und wenn man vorsichtig mit den Perlen umgeht, rollt da auch nichts rum. ;) (Auch wenn ich es selbst schon regelmäßig geschafft habe, die Perlen über den Schreibtisch zu verteilen und auf den Boden fallen zu lassen, habe ich bisher nicht das Gefühl, das Perlenbrett zu brauchen). Für kleinere Perlen verwenden manche auch Pinzetten, um die Perlen aufzufädeln. Ich habe das bisher aber auch gut mit meinen Fingern hinbekommen, so dass eine Pinzette bisher nicht nötig war.

Fazit

Ihr seht, um Schmuck selbst zu machen, braucht es nicht viel an Werkzeug. Am wichtigsten sind ein bis zwei Zangen, entweder eine Kombizange oder eine Rund- und eine Knipser/Kneifzange. Den Schmuckkleber benötigt ihr nur für Cabochons oder Ähnliches, wenn ihr z.B. Steine auf einen Ringrohling aufklebt. Man braucht von Anfang an also nicht gleich eine riesengroße Ausrüstung, sondern kann erst mal mit wenig sehr lange auskommen und sich an dem neuen Hobby ausprobieren. ;) Im nächsten Teil wird es dann um die Materialien gehen, von Niet- und Kettelstiften über Schmuckdraht bis hin zu Biegeringen und Quetschperlen.

Was braucht ihr um Schmuck zu machen? Reichen euch auch ein paar wenige Zangen oder habt ihr viel mehr Material? Habe ich etwas aus eurer Sicht Wichtiges vergessen? Ich freue mich auf den Austausch mit euch :)
eure Vanessa

[Blog] Von misslungenen Törtchen, Blogplanung und mehr

Ihr Lieben, ihr seht es selbst: Hier ist es gerade ein bisschen ruhig. Gründe dafür gibt es mehrere: Ich sitze stundenlang an meiner letzten Hausarbeit, verzettel mich dabei selbst und schreibe Zeugs auf, das ich für die Fragestellung eigentlich gar nicht brauche. Zumindest kam mir heute dieser Gedanke. Jetzt reicht es mir. Nachdem mir der Gedanke kam wurde das Word-Dokument gleich mal geschlossen. Aufgemacht wird es frühestens am Freitag wieder. Denn morgen brauch ich einfach mal ein bisschen Abwechslung. Für mich geht es mit der lieben Georgia von Inkunabel auf die Leipziger Buchmesse. Einfach mal ein bisschen stöbern, die Buchmesse genießen und Co. Danach habe ich hoffentlich wieder einen klaren Kopf und kann die Hausarbeit nochmal etwas umstrukturieren. Dass diese allerletzte Hausarbeit sich aber auch mit Händen und Füßen wehren muss, geschrieben zu werden…

Da ich den ganzen Tag am PC und der Hausarbeit sitze, habe ich abends kaum noch Lust auch noch Beiträge für den Blog zu schreiben. Stattdessen sitze ich momentan lieber auf der Couch, lese Bücher oder gucke TV. Außerdem sitze ich momentan mit leeren Händen da, was neue Beiträge angeht. Ich könnte zwar noch den russischen Zupfkuchen, den ich im Februar ausprobiert habe, verbloggen. Aber da gibt es meiner Meinung nach noch keine tollen Fotos. Die Minitartelettes von letzter Woche (ihr habt es vielleicht auf Facebook oder Instagram gesehen) sehen zwar lecker aus, aber vom Geschmack sind sie nur na ja. Bevor die also auf den Blog kommen, müssen sie definitiv verbessert werden. DIY-mäßig steht gerade auch nichts in der Pipeline.

Dabei gibt es doch einiges, von dem ich euch berichten möchte. Zum Beispiel hat averagepony eine tolle Blogreihe gestartet, bei der ich theoretisch mit am Start bin (mir fehlt nur noch der Einleitungsbeitrag und dann die Beiträge für die Monate. Wobei wir ja zum Glück nicht in jedem Monat mitmachen müssen). Wer wissen möchte, worum es geht, kann sich ja schon mal bei averagepony und den anderen Bloggern, die mitmachen, einlesen. Von mir folgt da also definitiv noch etwas!

Außerdem trage ich seit einigen Wochen eine Idee für eine Postreihe mit mir herum. Und jetzt möchte ich euch fragen, was ihr davon haltet. Als Idee kam mir – ähnlich zu Jasmins Häkelschule – eine Postreihe zum Thema „Schmuckgestalten“. Ihr habt ja schon die eine oder andere Anleitung für Schmuck auf meinem Blog gefunden und das würde ich gerne verstärken. Es soll um Modeschmuck gehen, was ihr mit Perlen, Schmuckdraht, Cabochons und Co. alles anfangen könnt, welche Werkzeuge ihr braucht, was für Möglichkeiten es gibt, wo ihr die Materialien kaufen könnt, etc. Die Idee trage ich schon länger in mir rum und jetzt hatte ich auch die ein oder andere E-Mail-Anfrage von euch, wo ich denn z.B. meine Cabochons kaufe. Diese haben mich eigentlich in der Idee bestärkt. Und vielleicht probiere ich sogar neue Techniken aus, die ich selbst noch nicht kenne, um euch davon zu berichten. Was haltet ihr davon? Hättet ihr an so was Interesse? Und wenn ja, worauf hättet ihr gerne einen Schwerpunkt? Ich freue mich über eure ehrliche Meinung dazu.

Ansonsten geht es hier bestimmt bald weiter, ich muss nur noch erst die letzte Hausarbeit besiegen ;) Euch wünsche ich einen wundervollen Mittwochabend, ich freue mich auf eure Meinungen zur Postreihe!
eure Vanessa

[DIY] Aufbewahrungskörbchen häkeln

Ihr Lieben, ihr habt ja schon gesehen, dass ich dem Häkelfieber verfallen bin. Nach meinen ersten Handstulpen und meinem Omnom ist gestern Abend das dritte Projekt fertig geworden: ein Aufbewahrungskörbchen.

Aufbewahrungskorb häkeln

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[DIY] ein selbstgenähtes Kosmetiktäschchen (Sponsored Blogpost)

Erinnert ihr euch an den Stoff von diwidu, den ich euch vorgestellt habe? Wie ihr ja schon bei der Blogverlosung gesehen habt, habe ich ihn nun verarbeitet. Beziehungsweise Teile von ihm, denn ein bisschen ist noch was übrig, aus dem sich bestimmt noch eine Kleinigkeit zaubern lässt (ich hab da auch schon eine Idee… ;) ).

Kosmetiktäschchen diwidu „[DIY] ein selbstgenähtes Kosmetiktäschchen (Sponsored Blogpost)“ weiterlesen

[DIY] Omnom häkeln

Letzte Woche war es hier ja etwas ruhiger, was vor allem daran lag, dass ich den ganzen Tag an meinem Businessplan für das Modul Gründungsmanagement sitze, Informationen recherchiere und alle möglichen Rechnungen aufstelle. Für alle, die sich nicht mit Kosten-, Liquiditäts- und Erfolgsplanungen rumschlagen müssen, sondern stattdessen lieber die Häkelnadel schwingen wollen, habe ich heute ein tolles Projekt für euch, denn es ist Zeit für den Creadienstag.

selbstgehäkeltes Omnom „[DIY] Omnom häkeln“ weiterlesen